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Petra Jahreis Mutter und Geburtsvorbereiterin
Ich möchte hier eine sehr einfache und
effektive geburtserleichternde Methode vorstellen, die von jeder
Frau leicht anzuwenden ist.Das Wort Tönen, kann natürlich
dahingehend verstanden werden, das Frau ein Talent zum Singen haben
sollte, doch dem ist nicht so. Ich kann es selber nicht so gut und
habe dennoch mir und dreien meiner sechs Kinder mit dem Tönen
der Geburtswehen den Weg in diese Welt erleichtern können.
Wie kam ich zu dieser Methode?
Vor 16 Jahren machte ich mich bei einem Seminar über Sanfte
Geburt mit dem Tönen vertraut. Obschon das Seminar zwei Tage
dauerte und ich wie so oft nur mal eben hineingehuscht kam, da mein
Zeitrahmen wegen der Kinder eingeschränkt war, hatte ich doch
das Wesentliche für mich gefunden. Wenn auch die vorherigen
Geburten, die allesamt leichte und unvergessene Hausgeburten waren,
rief dieses Geburtstönen in mir eine starke Resonanz hervor.
Es ergab sich ein inneres Verstehen was bei dem Gebären auf
körperlicher und seelischer Ebene geschieht.
Wie geschieht das Tönen bei der Geburt?
Der Ton, der während des Beginns einer Wehe getönt
wird ist ein A, also nicht die Tonlage sondern der Buchstabe ist
hier gemeint. Jede Geburtswelle wird mit einem Ausatmen angenommen,
wobei der Ton die Frau erdet und eine eigene Kraft hervorbringt.
Gerne nenne ich es auch das Surfbrett, das uns über die
Geburtswogen trägt.
Wie wirkt sich das Tönen auf die Geburt aus?
Die Wissenschaft hat schon vor einiger Zeit den Zusammenhang
zwischen Mund und Muttermund bei uns Frauen erkannt.Eine Frau,
die während der Geburt den Mund öffnet, deren Muttermund
öffnet sich auch leichter.Ähnlich wie bei einem Orgasmus,
der ja auch intensiver mit entspannten Lippen erlebt wird und auch
so manchen Ton hervorlockt, ist es auch bei der Geburt.Selbst der
Schmerz findet bei dieser sehr einfachen Methode selten ,wenn
überhaupt einen wirksamen Boden. Das Tönen erlaubt uns,
diesem Ereignis des sich Öffnens, den Weg frei zu machen. Es
erlaubt uns ohne über eine Technik nachzudenken, uns frei zu
bewegen, geschehen zu lassen und unsere Kraft zu halten oder auch
zu finden.
Was ist mein Anliegen?
Aus unserem Bedürfnis nach Sicherheit und Verstehen haben
wir eine gute Bildung und eine Wissensflut hervorgebracht und das
ist auch in gewissem Sinne gut. Ganz Besonders die Themen des
Lebens, Gebärens und des Sterbens rücken mehr in unser
Bewustsein und wir möchten dies in unser Leben integrieren.
Geburt und Tod sind in ihrer Natur ein Kommen und Gehen und
dazwischen ist unser Leben hier mit all seinen Erfahrungen und
Erkenntnissen. Gerade Geburt und Tod geschieht ohne unser Dazutun,
es ist ein großes Geschenk.Dadurch verbinden wir uns mit einer
neuen Dimension, denn es geschieht und wir lernen geschehen zu
lassen und haben die Möglichkeit uns und das Leben in einer
neuen Tiefe erfahren zu können. Wir haben heute die
Möglichkeit uns für diese besonderen Ereignisse von
erfahrenen Menschen vorbereiten und begleiten zu lassen. Wir
können die Menschen die uns vertraut sind um Begleitung bitten
oder sogar ein Fest daraus entsehen lassen. Ich habe die
Möglichkeit gehabt einige Geburten zu Hause und in
Krankenhäusern zu begleiten. Ich war sehr überrascht, wie
auch die Ärzte sich für diese Geburtsarbeit
öffneten. Ich wünsche allen Frauen, dass sie wieder ihre
Möglichkeiten erkennen und sich die Hilfe und
Unterstützung nehmen, die sie für dieses unvergessliche
Ereignis der Geburt möchten. Das Geburtstönen biete ich
im Hebammenzentrum in Wien nach Anmeldung an. Gerne bin ich bereit
es auch an anderen Orten zu unterrichten.
Hebammenzentrum 01-4088022 Email freie-hebammen@hebammenzentrum.at
Petra Jahreis 0664-1028743 Email
yameera@gmx.at
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