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Gut essen in der Stillzeit

Mag. Nicole Seiler

Mag. Nicole Seiler,
Ernährungsberaterin
www.nicoleseiler.at

Ausreichend Ruhe und Schlaf sind die erste Voraussetzung für eine glückliche Stillbeziehung. Aber auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die produzierte Milch.

Wer sich bewusst ernährt, ...
... baut auch in der Stillzeit nicht ab. Schon während der Schwangerschaft braucht Ihr Körper mehr Nährstoffe als Ernährungzuvor. Wenn Sie stillen, erhöht sich der Bedarf weiter. Ihr Körper bildet ca. 800-1000 ml Milch pro Tag. Trotz der Reserven, die Sie während der Schwangerschaft angelegt haben, erhöht sich der tägliche Bedarf gegenüber dem „Normalzustand“ um ca. 650 kcal. Ausgesprochene Mangelzustände sind bei voll gestillten Babys sehr selten. Doch die Muttermilch spiegelt die mütterliche Ernährungssituation wieder. Wer also in der Stillzeit „hungert“, kann auch sein Baby nicht mehr ausreichend versorgen. Insgesamt wird durch Stillen Ihr Körper schneller wieder straff, auch wenn Sie nicht gleich abnehmen.

Essen Sie gut und etwas reichlicher als sonst
Verwenden Sie viel Getreide, am besten Vollkorn. Die enthaltenen B-Vitamine unterstützen die Nerven und die Verdauung und wirken sich positiv auf die Milchbildung aus. Essen Sie viel Gemüse. Kein anderes Lebensmittel ist so vielfältig und so reich bepackt mit Vitaminen und Mineralstoffen. Kartoffeln sind wegen ihrer guten Verträglichkeit besonders geeignet. Milchprodukte tun Ihrer Knochendichte und dem Zahnerhalt gut. Für Ihr Baby sind Sauermilchprodukte und Käse besser verträglich als Trinkmilch. Regelmäßige kleine Fleischportionen sind vor allem für Ihre Versorgung gut, denn durch Eisenmangel sind Sie noch schneller erschöpft. Ein- bis zweimal die Woche Seefisch runden die Sache ab. Auch ein kleines Plus bei den Fetten ist erwünscht! Decken Sie den Bedarf am besten über hochwertige pflanzliche Öle und Nüsse.

ErnährungNicht nur Kalorien und Nährstoffe werden über die Milch abgegeben, sondern natürlich auch Flüssigkeit. Täglich sollten Sie ca. 3 Liter Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte trinken. Achtung bei Salbeiund Pfefferminztee — sie mindern die Milchbildung!

Nicht jede Blähung hat mit Ihrer Ernährung zu tun.
Alle Kinder sind unterschiedlich empfindlich. Manche vertragen es sogar gut, wenn die Mutter Kraut oder Hülsenfrüchte isst, andere sprechen auf jede einzelne Orange an. Die ersten zwei Monate sollten Sie blähende und reizende Speisen so gut wie möglich meiden. Dazu gehören vor allem Kohlensäure, große Mengen an Trinkmilch, Hülsenfrüchte, roher Zwiebel, Kohlarten und Zitrusfrüchte.

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Rundum gut versorgt sind Sie mit dem erfrischenden Stillgetränk mit Folsäure.

In der Stillzeit ist Ihre Muttermilch die Lebensquelle für Ihr Kind. Eine ausreichende Zufuhr an Folsäure ist schon frühzeitig - ideal ab Kinderwunsch - sehr wichtig, denn dieses Vitamin spielt bei der Zellbildung eine wichtige Rolle. So bieten Sie Ihrem Kind die optimale Grundlage für Wachstum und Entwicklung. Dieses Stillgetränk mit Folsäure wurde mit Hebammen entwickelt und genügt höchsten Qualitätsansprüchen.

Bereits ein Glas (200ml) deckt den täglichen Mehrbedarf an Folsäure. Natal Aktiv fördert die Gesundheit von Mutter und Kind

Kochen muss schnell gehen, und nebenbei passieren
Folgendes pikante Päckchen erfordert weder kochtechnische Höchstleistungen, noch besonders viel Zeit. Dennoch liefert sie hochwertiges Eiweiß, reichlich Eisen sowie ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Der Fenchel hilft außerdem Ihrem Baby die unangenehmen Blähungen zu lindern.
Legen Sie ca. 150g Fischfilet auf ein quadratisches Stück Alufolie. Beträufeln Sie den Fisch mit etwas Zitronensaft und salzen und pfeffern ihn. Schneiden Sie 1 kleine Fenchelknolle in feine Streifen und vermischen das Gemüse mit klein geschnittenem Fenchelgrün, 1/2 TL Mohn und noch etwas Zitronensaft. Verteilen Sie die Masse auf das Filet. Fassen Sie die Folienecken zusammen bis ein dichtes Päckchen entsteht. Während es ca. 20 min. bei 180°C im Rohr gart, können Sie den dazupassenden Reis - ev. mit Rosinen - zubereiten.

Die asiatische Wok-Pfanne ist ein ideales Küchengerät, wenn es besonders schnell gehen und dabei gesund bleiben soll.

500 g Hühnerbrustfilet in fingerdicke Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.1 EL Öl in der Pfanne erhitzen, das Fleisch darin anbraten und dann beiseite stellen. Im gleichen Öl 1 EL Lauchringe, 2 Hände voll Gemüsestücke wie Zucchinischeiben, Karottenräder, Paprikastreifen oder Sojasprossen anbraten, mit etwas Sojasauce und Salz würzen und mit Mandelblättchen bestreuen. Dazu passt Reis oder Nudeln vom Vortag, die gleich in der Pfanne untergemischt werden.

So let`s Wok!

Gesunde Süße für stabile Nerven: Pürieren Sie 1/2 reife Honig- oder Zuckermelone mit 100 ml Joghurt und 1 EL weißem Mandelmus (aus dem Reformhaus). Abgeschmeckt wird ganz nach Belieben mit etwas Honig und Zimt.

Gesunde Süße für stabile Nerven: Pürieren Sie 1 kleine reife Banane mit 100ml Buttermilch und 1 EL Hefeflocken. Abgeschmeckt wird ganz nach Belieben mit Zimt oder Kardamom.

Stillkochbuch"Das Stillkochbuch"
Marietta Cronjaeger
Verlag Kösel
ISBN 3-466-34395-X

Gesunde Ernährung

Buchtipp:

Gesunde Ernährung für Mutter und Kind

In der Schwangerschaft und Stillzeit

Verbraucherzentrale

ISBN 978-3-938174-51-7

 
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