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Vater werden ist schwer
Dr. Britta Bürger
Ein Paar entscheidet sich für die Gründung einer Familie,
manchmal wird man aber auch überrascht. Für die Frau ist
die Schwangerschaft natürlich eine Umstellung, aber auch
später ändert sich alles. Über die werdenden
Väter wird meistens weniger berichtet. Natürlich haben
sie auch keinen dicken Bauch mit dem Kind drin. Sie haben keine
Hormonveränderungen, die Stimmungsschwankungen
begünstigen, und sie brauchen sich vor der Geburt nicht zu
fürchten.
Trotzdem wird viel zu wenig Rücksicht auf die werdenden
Väter genommen. Sie sollen nach der Geburt "einfach da" sein.
Wie sie zu möglichst guten Vätern geworden sind, ist
anscheinend nicht so wichtig. Die Veränderungen des Lebens
sind - vor allem beim ersten Kind - so einschneidend und, wenn die
Beziehung hält, so weit reichend, dass man sich eigentlich gar
nicht im Einzelnen vorbereiten kann. Es gibt trotzdem
Möglichkeiten, vorzuarbeiten, damit Die Väter nicht so
sehr von der Schwangerschaft ihrer Partnerin, der Geburt und vor
allem von der Folgezeit überfordert und überrascht
werden.
Was sollte also der Mann während der Schwangerschaft seiner
Partnerin tun?
Zuerst sollte er sich informieren, wie eine Schwangerschaft
verläuft. Er sollte wissen, was im Bauch der Partnerin
passiert. Diese sollte ihn mit einbeziehen, damit er weiß, wie
es sich anfühlt, wenn das Kind die ersten spürbaren
Bewegungen macht. Ist die Schwangerschaft schon weiter
fortgeschritten, kann er die Bewegungen des Kindes schon richtig
provozieren.
Ähnlich dem "Spielen", wenn das Kind älter ist. Dadurch
kann bereits eine Beziehung zum Kind aufgebaut werden. Es sollte
für die Frau spürbar sein, ob er sie streichelt oder das
Kind. Das müssen sich die werdenden Väter bewusst machen.
Eine schwangere Frau braucht viel Liebe und
Zärtlichkeit.
Quelle: www.netdoktor.at
Beziehung zum Vater entscheidend fürs
Jugendalter
Erfahrung von Grenzen festigt die Persönlichkeit Was eine gute
Vater-Kind-Beziehung ausmacht, unterscheidet sich je nach
Geschlecht des Kindes, betont die Wiener Psychologin Sandra
Velasquez: "Schießt bei Burschen in der Adoleszenz das
Testosteron ein, so kommt den Vätern die Rolle zu, eine Basis
für Selbstkontrolle zu vermitteln." Da sich pubertäre
Jungen gerne messen und miteinander raufen, könne der Vater am
besten auf spielerische Weise Grenzen vermitteln. Dadurch gebe er
der jungen Persönlichkeit eine Sicherheit, die die Mutter
nicht anbieten könne. "
Für Mädchen besitzt die väterliche Bezugsperson
wiederum eine ganz andere Bedeutung. "Der Vater unterstützt
die Ausprägung der Identität als Frau. Die Beziehung der
Tochter zu ihm ist das erste Vorbild für den Umgang mit dem
männlichen Geschlecht", so Velasquez. Sei die Vater-Tochter-
Beziehung von Wertschätzung und Annahme geprägt, trage
das wesentlich zum positiven Selbstbild bei. "Mädchen suchen
die Nähe des Vaters und kokettieren mit ihm, ohne dass das
Konsequenzen trägt. Es hat jedoch verheerende Folgen, wenn
dieser geschützte Bereich verletzt wird und es zu sexuellem
Missbrauch kommt", so die Familienpsychologin.
Im Fall der Scheidung hänge es von der Kooperation beider
Elternteile ab, ob diese Funktionen aufrecht erhalten können.
Außerdem sieht die Familienpsychologin einen leichten Trend
hin zu mehr väterlichem Verantwortungsbewusstsein in der
Erziehung.
"Auch wenn es in absoluten Zahlen noch wenige sind, nutzen immer
mehr die Möglichkeit einer Väterkarenz." Wichtig sei
dabei jedoch, dass keine Konkurrenz zwischen den Eltern entstehe.
"Es darf nicht darum gehen, wer von beiden die bessere 'Mutter'
oder wer der bessere 'Vater' ist. Die Rollen der Eltern sind
verschieden!“
Quelle: www.pressetext.at
MÄNNER ESSEN ANDERS
Richtige
Ernährung schützt vor den drei häufigsten
männlichen Gesundheitsproblemen:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
Auch wenn das weibliche Geschlecht „aufholt“ —
Herzinfarkt ist in erster Linie immer noch ein männliches
Problem: Etwa die Hälfte aller Todesfälle geht auf sein
Konto.
Vielen Ursachen, wie etwa verstopften Arterien und verhärteten
Gefäßwänden, kann man mit einer entsprechenden
Ernährung vorbeugen.
Dr. Metka: „Und zwar, indem man die tierischen,
gesättigten Fette durch ungesättigte, pflanzliche
Öle wie Raps- oder Olivenöl ersetzt und Vollkornprodukte,
Fisch, Knoblauch und fünf oder mehr Portionen Obst und
Gemüse am Tag isst.“ Auch bei den Getränken sollten
Männer Änderungen im Speiseplan vornehmen und statt zu
Kaffee und Bier lieber zu grünem Tee greifen. Denn das starke
Geschlecht reagiert sensibler auf die
Gefäßschützende Kraft des Tees. Eine japanische
Studie konnte belegen, dass sich bei Männern das
Arterioskleroserisiko um bis zu 50 Prozent reduziert, wenn sie
täglich drei bis vier Tassen grünen Tee trinken —
bei Frauen ließ sich hingegen dieser Effekt nicht
beobachten.
Bluthochdruck: Bluthochdruck steigert das Risiko von
Herzinfarkt und Schlaganfall. „Die wichtigste Maßnahme
dagegen ist zuerst einmal eine langsame Gewichtsreduktion“,
so Dr. Metka. „Zusätzlich zu einer ausgewogenen
Ernährung sollte man auf das Spurenelement Kalium achten. Man
schätzt, dass eine gesteigerte Kaliumaufnahme pro Tag die Rate
an Todesfällen, die in Zusammenhang mit Bluthochdruck stehen,
um 25 Prozent senken kann. Kalium findet sich zum Beispiel in
Bananen, in einem großen Glas Orangensaft und vielen anderen
Früchten und Gemüsen, etwa in
Hülsenfrüchten.“ Bohnen, Linsen und Erbsen darf man
also mit Fug und Recht als Männer-Gemüse bezeichnen, so
Dr. Metka, denn sie sagen Bluthochdruck den Kampf an, bauen Muskeln
auf, unterstützen die Fettverbrennung und regulieren die
Verdauung.
Quelle: Medizin populär
Projektbericht
„Werdende Väter“
Das Projekt „Werdende Väter“ im Hebammenzentrum
ist und bleibt in Österreich einzigartig. Es besteht aus
Vätervortrag, Väterabend, Vätereinzelberatung,
Väterbetreuung im Geburtsvorbereitungskurs, sowie
Veranstaltungen zur Fortbildung und Vernetzung mit anderen
Beratungseinrichtungen. Durch die Zusammenarbeit von Hebamme und
Sozialarbeiter ist es gelungen werdende Väter erfolgreich
anzusprechen. Das Interesse wird über die Weitergabe von
fachlichen Informationen durch die Hebamme geweckt, in der Folge
ist den werdenden Vätern das Hebammenzentrum als Anlaufstelle
für ihre Anliegen bekannt. Dadurch fällt es ihnen
leichter auch die spezifischen Angebote des Väterberaters
anzunehmen und davon zu profitieren.
Quelle: Hebammenzentrum
Verhinderte Väter zunehmend
selbstkritisch
Immer mehr Männer lassen ihre Zeugungsfähigkeit
untersuchen
Offenbar ist es bei den meisten Männern angekommen, dass auch
sie verantwortlich sein könnten, wenn sich der Kinderwunsch in
der Partnerschaft nicht erfüllt. Immer mehr Männer lassen
freiwillig ihre Zeugungsfähigkeit untersuchen, sagte der
Münchner Androloge Frank-Michael Köhn der Apotheken
Umschau. Bei der Ursachenforschung sehen die Mediziner
tatsächlich ein Gleichgewicht der Verantwortlichkeit:
In 40 Prozent der Fälle ungewollter Kinderlosigkeit finde
sich der Grund bei der Frau, gleich häufig beim Mann, und bei
den restlichen 20 Prozent liege es an beiden Partnern, erklärt
Köhn.
Spitzenväter bieten ihren Kindern die Brust
an
Aktive Vaterrolle gewinnt an Bedeutung
Zu den besten Vätern aller fünf Kontinente wurden die
Väter des Aka-Pygmäenstamms, eines Jäger- und
Sammler-Volkes des Nordkongos in Zentralafrika, gewählt. Denn
wenn die Mütter nicht da sind, bieten die Väter ihren
Kindern die Brustwarzen an und beruhigen so das schreiende Baby bis
zum Zeitpunkt der Fütterung. Europäische Väter sind
weniger engagiert, denn nur jeder Dritte wendet
regelmäßig Zeit für seine Kinder auf.
Früh übt sich wer hoch hinaus will
Spielen macht Schule – Technische Begabung liegt
nicht allein in den Genen
"Jede Erfahrung, jeder Denk- und Wahrnehmungsakt hinterlässt
Spuren im kindlichen Gehirn. Diese Spuren kann man sich bildlich
als Trampelpfade vorstellen, auf denen sich neue Informationen im
Gehirn bewegen", erklärt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, "Je
mehr eigene Erfahrungen ein Kind macht, desto schneller werden die
Trampelpfade zu Straßen und schließlich Autobahnen
ausgebaut, und somit Informationen schneller und leichter
verarbeitet", so der Ärztliche Direktor der Psychiatrischen
Universitätsklinik und Leiter des Transferzentrums für
Neurowissenschaften und Lernen in Ulm. Beim Spielen interagieren
Kinder mit der Umwelt und erfahren sie mit allen Sinnen. Dabei
entstehen eben solche Spuren im Gehirn. Für Kinder ist Spielen
und Lernen ein und dasselbe. Den oftmals negativen Beigeschmack
bekommt das Lernen erst im Laufe der Jahre. Warum eigentlich?
Vielleicht weil die Kids später unter Druck vieles "pauken"
müssen, wofür ihnen wichtige Grundlagen fehlen? Dabei
können solche Grundlagen wunderbar im Spiel vermittelt werden
- auch und gerade im Bereich Technik und Naturwissenschaft. Kinder
kennen in ihrer Neugier keine Gnade. Sie beobachten ihre Umwelt,
entdecken faszinierende Phänomene wie z.B. das Fliegen - und
wollen wissen wie das funktioniert. Für Eltern oft eine echte
Herausforderung. Denn wie beantwortet man solche Fragen
kindgerecht? Am besten so, dass das Kind eigene Erfahrungen damit
verbindet. So kann der Papa seinem Sprössling beim Bau und
beim anschließenden Praxistest eines Modellfliegers
spielerisch erklären, warum ein Segelflugzeug fliegt und dabei
erste physikalische Grundlagen veranschaulichen. Solch ein
spielerisches Heranführen weckt das Technikinteresse der
Kleinen und legt Spuren im Gehirn an, die die Basis bilden für
die spätere Verarbeitung komplexer Informationen.
Quelle: www.pressetext.at
Mehr Beruf — weniger Familie
Wenn berufstätige Männer Väter werden, steigert dies
ihre Lebenszufriedenheit um 4,4 Prozentpunkte — im Gegensatz zu einer
verschwindenden Zunahme der Lebenszufriedenheit bei
berufstätigen Müttern (+0,2%). Aber nicht nur das
generelle Wohlbefinden der Väter steigt, sondern auch die
Arbeitszeit: 35-Jährige Männer arbeiten im Schnitt
zwölf Stunden mehr als gleichaltrige Frauen (ohne
Berücksichtigung der Nicht-Erwerbstätigen).
"Bemerkenswert ist zudem, dass Väter bis zu zwei Stunden in
der Woche mehr Zeit am Arbeitsplatz verbringen als ihre Kollegen
ohne Kinder", so Christoph Hofinger, wissenschaftlicher Leiter von
SORA, bei der diesjährigen Tagung der Österreichischen
Gesellschaft für interdisziplinäre Familienforschung
(ÖGIF) in Wien.
Interessante Internetadressen rund ums
Vatersein:
www.papaliste.de
Mailingliste für „schwangere“ Männer,
werdende Väter und fertige Papas. Viele gute Links und Foren
für Väter
www.vaeter.de
Informationen zum Thema: Väter und Kinder, Väter und
Beruf, Väter in der Partnerschaft, Männer werden
Väter etc.
www.maennersachen.info
Der österreichische Reiseveranstalter ISFO Reisen bietet im
neuen Katalog man2man Reisen für die Seele an, wo das
gemeinsame Erleben von Vätern und Söhnen im Vordergrund
steht.
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