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Newssplitter II

Immer mehr Männer in "neuer" Vaterrolle – Mütter müssen bereit sein, Verantwortung abzugeben

Die Rolle des Vaters hat sich in den vergangenen Jahren in deutschen Familien stark geändert. Das beweist eine Studie der Erziehungswissenschaftlerin Jeannette Abel. Die Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und sich den neuen Anforderungen der Gesellschaft stellen. In elf qualitativen Interviews befragte sie Väter im Alter von 27 bis 37 Jahren zu ihrem Verständnis der Elternrollen. Vor allem bei jungen Vätern sei das der Fall. Sie haben eine alltäglichere und intensivere Beziehung zu ihren Kindern, als dies noch bei ihren eigenen Vätern der Fall war. Bei der Umsetzung der neuen Vaterrolle gibt es jedoch deutliche Unterschiede, wie stark die tatsächliche Gestaltung den neuen Rollenerwartungen entspricht. "Die Männer haben nur die Chance ihre gewünschte Vaterrolle einzunehmen, wenn die Mütter auch bereit sind, Verantwortung abzugeben", so Abel. "Eine neue Vaterrolle bedingt auch eine neue Mutterrolle."


Erstes gesprochenes Wort war "Papa" Forscher analysieren Sprachentwicklung vor 50.000 Jahren

Französische Wissenschaftler sind auf der Suche nach dem ersten gesprochenen Wort auf "Papa" gestoßen. Offensichtlich war dies gemeinsam mit dem Ausdruck "Mama" vor 50.000 Jahren das erste Wort, das von den Menschen gesprochen wurde. Die Familienangehörigen "Mama" und "Papa" sind in einer Vielzahl der heute etwa 6.000 existierenden Sprachen immer noch verständlich bzw. existent.


Quelle: www.pressetext.atKind auf Papas Schultern


Die Kuckucks-Kinder

Hätten Sie geglaubt, dass immer mehr Väter zweifelnd die Frage stellen, ob „ihr“ Kind tatsächlich von ihnen ist? Tatsächlich herrscht bei Vaterschaftstests ein regelrechter Boom – und es sind nicht nur Männer, die absolute Gewissheit über die Verwandtschaftsverhältnisse haben wollen. Auch Frauen melden sich von sich aus immer öfter in den Labors, die auf derartige Untersuchungen spezialisiert sind. Den Großteil des Kundenkontingentes bei den einschlägigen Instituten stellen Männer, die von deutschen und englischen Studien alarmiert wurden, wonach jedes zehnte Kind nicht von jenem Mann stammte, den die Mutter als Erzeuger angegeben hatte. Die Molekulargenetikerin Mag. Susanne Haas vom Wiener Confidence-Institut, das Vaterschaftstests nach den modernsten Verfahren abwickelt, hält diese Zahl für zu hoch: „In Österreich dürfte der Anteil der ,Kuckucks-Kinder' niedriger sein. Bei unserem Institut stellt sich in etwa zehn Prozent der Fälle heraus, dass der vermeintliche Vater nicht der echte ist – aber zu uns kommen ja vorwiegend Männer, die schon begründete Zweifel haben.“ Diese Bedenken können mit höchster Wahrscheinlichkeit ausgeräumt werden, denn die Analysemethoden sind heute sehr zuverlässig. „Die Technik hat sich in den letzten Jahren entscheidend weiter entwickelt, die Analyse ist nicht mehr so schwierig wie früher und wesentlich treffsicherer“, sagt Univ. Doz. Dr. Alexander Haslberger vom Institut für Mikrobiologie und Genetik an der Universität Wien. Tatsächlich können die Experten heute mit hundertprozentiger Gewissheit feststellen, dass jemand nicht der Vater ist und zu 99,99 Prozent, dass das Kind doch von ihm stammt. Untersucht wird dazu die DNA, die als Träger des Erbgutes jedem Menschen unverwechselbare Merkmale verleiht. Keine zwei Individuen – ausgenommen eineiige Zwillinge – haben identische Erbinformationen.

Quelle: Pressemitteilung Medizin populär


Väterkarenz und Papamonat

Das Sozialministerium hat gemeinsam mit dem BKA-Frauen zu mehreren Modellen und Varianten eines Papamonats Vorarbeiten geleistet. Ziel einer derartigen Maßnahme sollte sein, bis zu vierzig Prozent der Väter in den ersten Lebenswochen des Kindes in die Erziehung und Familienarbeit einzubinden.

"Wir wollen, dass in den ersten Lebenswochen beide Elternteile dem Kind zur Verfügung stehen und auch beide Elternteile sich auf diese Erziehungsarbeit einlassen und eine gute emotionale Beziehung knüpfen können. Aus diesem Papamonat sollte sich dann auch, dass ist Nebennutzen, eine verstärkte Inanspruchnahme der Väterkarenz ergeben", so Bundesminister Dr. Erwin Buchinger. Aber auch eine Steigerung der Beteiligung der Väter an der Kinderbetreuung ist damit verknüpft. Als Anreiz sollte eine finanzielle Abgeltung zur Verfügung gestellt werden.

Der gesamte Themenkomplex ist Gegenstand laufender politischer Gespräche.


Quelle: Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz

 
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